Zum 50-jährigen Jubiläum präsentiert das Krefelder Traditionsunternehmen Arden den AJ 50 V12 auf Basis des ikonischen Jaguar E-Type. Es handelt sich um ein streng limitiertes Restomod-Projekt, das sich direkt an die treuesten Kunden des Hauses wendet. Dabei fließen auch Erkenntnisse aus dem Motorsport ein, denn Arden setzte den E-Type einst in der Sportwagen-Europameisterschaft ein.

Unter der Haube des Arden AJ 50 V12 werkelt – der Name nimmt es bereits vorweg – ein Zwölfzylinder-Triebwerk. Dabei handelt es sich um den bekannten Jaguar-V12, der hier aus 6,3 Litern Hubraum 550 PS schöpft. Für Kunden, die ihr Fahrzeug optional ohne Straßenzulassung für den reinen Betrieb auf Rennstrecken erwerben möchten, steht auch eine Motorspezifikation nach Gruppe-C-Vorgaben mit rund 700 PS bereit. Die Kraftübertragung auf die Hinterräder erfolgt über ein manuelles Sechsgang-Getriebe von ZF. Passend zur höheren Leistung erhielten auch das Fahrwerk, der restliche Antriebsstrang und die Bremsanlage Upgrades, während die modifizierte Lenkung für mehr Präzision auf der Suche nach der Ideallinie sorgt.

Die Karosserie erhält handgefertigte Bauteile aus Aluminium, um zwar einerseits eng am Original zu verbleiben, andererseits jedoch auch gezielte Verbesserungen bei Aerodynamik und Hitzemanagement zu bieten. Scheinwerfer und Rückleuchten nutzen LED-Technik. Zudem entwickelte Arden mittels CAD ein passgenaues Hardtop aus Kohlefaser. Das Interieur entsteht komplett nach Kundenwunsch.

Insgesamt plant Arden eine Auflage von lediglich 50 Fahrzeugen. Für jedes davon werden rund 5.000 Arbeitsstunden veranschlagt. Damit es nicht mehr werden, legt man bereits bei der Auswahl der Spenderfahrzeuge hohen Wert auf unfallfreie Autos mit Matching Numbers. Rund 8.000 Bauteile werden neu angefertigt oder anhand der Originalteile modifiziert. Zu Preisen machte Arden noch keine Angaben. Erste Kundenfahrzeuge sollen 2027 aus Burg Zelem herausrollen.
Bilder: Arden
