Basierend auf dem RS 3 und der RS 3 Limousine präsentiert Audi den auf weltweit 750 Stück limitierten RS 3 Competition Limited. Damit feiern die Ingolstädter die bereits seit fünf Jahrzehnten andauernde Erfolgsgeschichte des berühmten Fünfzylindermotors. Zudem sorgen die drei zur Auswahl stehenden Lackfarben für eine optische Verbindung zum legendären Sport quattro aus den 1980er Jahren.
Kaum zu glauben, aber die Basis des heute bei Audi-Fans bestens bekannten Reihen-Fünfzylinder-Motors kam bereits 1976 auf den Markt. Damals trieb dieses Aggregat ohne Turboaufladung den Audi 100 der zweiten Modellgeneration an. Der geniale Kopf hinter diesem Triebwerk mit ungerader Brennraumanzahl war ein gewisser Ferdinand Karl Piëch, der in der Autowelt in den folgenden Jahrzehnten noch manchen Akzent setzen sollte. Nur wenige Jahre, nachdem er die Porsche-Rennabteilung durch die Entwicklung des legendären 917 zum lang ersehnten Le-Mans-Gesamtsieg gebracht hatte und nach einem kurzen Intermezzo bei Mercedes-Benz, wo er einen Fünfzylinder-Dieselmotor konstruierte, sorgte seine Zeit bei Audi alsbald für strahlende Gesichter in Ingolstadt und bei der stetig wachsenden Kundenzahl. Der Audi 100 5E und 5S war hier nur ein kleiner Anfang. Deutlich bekannter sind die anschließenden Entwicklungen für die Rallye-Weltmeisterschaft, die amerikanische Trans-Am- und IMSA-Serien sowie die DTM. Bis auf die letztgenannte Rennserie kamen dabei hochgerüstete Fünfzylindermotoren zum Einsatz und prägten mit ihrem charakteristischen Sound eine ganze Generation. Doch auch die heutige Jugend kann sich für diesen ungewöhnlichen Motorsoundtrack weiterhin begeistern. Im RS 3 Competition Limited kommen jedoch noch weitere exklusive Ausstattungsumfänge hinzu, die das Sondermodell schnell zum Sammlerstück machen dürften.
Gegenüber dem normalen RS 3 erhält die limitierte Auflage nochmals sportlichere Gesichtszüge durch in die Frontschürze integrierte seitliche Aero-Flics. Diese sind ebenso in mattem Sichtcarbon ausgeführt wie die vertikalen Blades des Air Curtains. Die geteilte Spoilerlippe verhilft dem Wagen zudem zu einem geduckteren Auftritt. Auch am Heck gibt es matte Carbon-Akzente am Diffusor. Hinzu kommen die Außenspiegelkappen, die Schwellerleisten und der Heckspoiler. In den Radhäusern befindet sich ein Zehn-Kreuzspeichen-Leichtmetallradsatz in 19 Zoll im Farbton Neodymgold matt. Die abgedunkelten LED-Matrix-Scheinwerfer verfügen über eine Tagfahrbeleuchtung, die beim Öffnen und Schließen des Fahrzeugs exklusiv die Zündreihenfolge des Fünfzylindermotors andeutet: 1-2-4-5-3. Neben ‚Daytonagrau‘ und ‚Gletscherweiß matt‘ gibt es für das Sondermodell die exklusive Außenfarbe ‚Malachitgrün‘, die schon den legendären Sport quattro auf Wunsch zierte.
Unter der Haube sorgt der 2,5 Liter große Fünfzylindermotor dank Turboaufladung für 294 kW/400 PS und 500 Newtonmeter Drehmoment. Genug, um in 3,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 zu beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von 290 km/h zu erreichen. Neu ist hingegen das im Sondermodell serienmäßige Gewindefahrwerk und ein neu entwickelter Hinterachsstabilisator. Gemeinsam mit dem bereits aus dem normalen RS 3 bekannten Torque Splitter und der Carbon-Keramik-Bremsanlage sorgen sie für extremen Fahrspaß sowohl auf öffentlichen Straßen als auch beim Ausflug auf abgesperrte Rennstrecken.
Innen findet man die Farbkombination schwarz, neodymgold und ingwerweiß an diversen Stellen vor, beispielsweise als Illumination vor den geöffneten Türen oder prominent auf den Fußmatten. Vor dem Gangwahlhebel zeigt eine mattierte Stelle die jeweilige Produktionsnummer des Fahrzeugs an. Fahrer und Beifahrer nehmen in RS-Schalensitzen Platz. Preislich sortiert sich der RS 3 Sportback Competition Limited in Deutschland ab 108.365 Euro in die Audi-Preislisten ein, während die Limousinen-Version ab 110.005 Euro kostet.
Bilder: Audi

















