Donkervoort P24 RS

Donkervoort ist für puristische Sportwagen mit reichlich Leistung und wenig Gewicht bekannt. Mit dem neuen P24 RS setzt man dieser Tradition nun die Krone auf. Unter der langen Motorhaube werkelt ein neues V6-Triebwerk mit 600 PS und das Gewicht liegt unterhalb von 800 Kilogramm. In Verbindung mit den Semislicks und einem feinabgestimmten Fahrwerk soll dies Querbeschleunigungswerte bis hin zu 2,3 g ermöglichen. Näher an einer Achterbahn kann man auf öffentlichen Straßen kaum sein.

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Technisch und optisch basiert der neue Donkervoort P24 RS auf dem F22. Allerdings drehte das Team rund um Firmenchef Denis Donkervoort einige Regler auf 11, besonders beim Thema Aerodynamik. Mittels des eigens entwickelten und patentierten Ex-Core-Verfahrens entstehen passgenaue Carbon-Komponenten. Darunter befinden sich auch neuartige Ideen wie die LED-Hauptscheinwerfer, die im ausgeschalteten Zustand in die Karosserie eingeklappt bleiben und erst bei Betätigung heraus schwingen. Zu den bereits ab Werk deutlich wilderen Anbauteilen im Vergleich zum F22 lassen sich für die Nutzung auf Rennstrecken weitere Komponenten am Fahrzeug temporär anbringen. Dazu zählen ein größerer Frontsplitter mit speziellen Luftleitelementen vor den Vorderrädern und zwei Heckflügelelemente oberhalb der LED-Rückleuchten. Gemeinsam erzeugen diese Bauteile bei hohen Geschwindigkeiten 90 Kilogramm Anpressdruck ohne sich negativ auf die Höchstgeschwindigkeit auszuwirken. Dank des sportlich abgestimmten Fahrwerks und den Semislicks erlaubt der P24 RS bis zu 2,3 g Querbeschleunigung in Kurven.

Angetrieben wird der Donkervoort P24 RS von einem 3,5 Liter großen V6-Biturbo-Triebwerk, das die Niederländer ‚PTC‘ nennen. Die Abkürzung steht für ‚Power To Choose‘ und deutet damit die Möglichkeit an, vom Cockpit aus die maximal zur Verfügung stehende Leistung auszuwählen. Über einen Schalter können 400, 500 oder die vollen 600 PS freigeschaltet werden. Das maximale Drehmoment beträgt 800 Newtonmeter. Die Turbolader entstehen speziell für Donkervoort, wiegen jeweils nur rund vier Kilogramm und teilen sich keinerlei Bauteile mit anderen Turboladern aus der Automobilindustrie. Um das Aggregat im engen Motorraum des P24 unterbringen zu können, mussten die niederländischen Ingenieure erfinderisch sein. Sowohl der Carbon-Lufteinlass als auch die Abgaskrümmer entstehen am 3D-Drucker und nutzen damit bestmöglich den zur Verfügung stehenden Platz aus. Im Vergleich zum F22 sparte das Team 15 Kilogramm Gewicht ein, indem anstelle eines Sechsgang-Getriebes nun ein Fünfgang-Getriebe mit Rev-Match-Technik Dienst tut.

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Der Modellname des neuen Supersportwagens hat erneut familiären Bezug. F22 stand für die erste Tochter von Denis Donkervoort, Filippa, die im Jahr 2022 geboren wurde. P24 ehrt nun Phébe, seine zweite Tochter, die 2024 zur Welt kam. Ähnliches hatte bereits sein Vater und Firmengründer Joop Donkervoort bei den Modellen D8 (benannt nach Denis) und S8A (benannt nach seiner Tochter Amber) durchgeführt. Insgesamt sollen 150 durchnummerierte Exemplare des P24 RS entstehen. Rund ein Drittel konnte die niederländische Sportwagenmarke bereits vor der offiziellen Enthüllung an Bestandskunden in Europa, den USA und dem Mittleren Osten verkaufen.

Bilder: Donkervoort