Red Bull RB17

Über den kommenden Supersportwagen RB17 von Red Bull gibt es bereits seit Juli 2024 viele Berichte im Internet. Nun veröffentlichte der Formel-1-Rennstall erste Bilder des finalen Designs. Zuvor war schon klar, dass sich das neue Fahrzeug ähnlich radikal zeigen würde wie der Aston Martin Valkyrie, der ursprünglich als Kooperation zwischen dem britischen Autohersteller und Red Bull entwickelt worden war. Das rund 1.200 PS starke Hypercar RB17 soll noch in diesem Jahr in Serienproduktion gehen.

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Vergleicht man das finale Fahrzeug mit den ersten Entwürfen, wird schnell klar, dass Red Bull die Zwischenzeit vor allem im Windkanal genutzt hat. Der RB17 soll absurde Geschwindigkeiten auf abgesperrten Rennstrecken ermöglichen – vor allem in den Kurven. Von vorn zeigt sich der neue Red Bull klar gestaltet mit schmalen LED-Leuchtenbändern, die außen nach oben abbiegen und die Scheinwerfer integrieren. Wie bereits beim Aston Martin Valkyrie liegen die Radaufhängungen vorn und hinten relativ frei und verleihen dem Fahrzeug damit ein Aussehen nahe am Formel-Rennwagen. Dazu gibt es eine sehr eng gestaltete Passagierkabine, die über zwei kleine Flügeltüren zu entern ist. Zur aerodynamischen Balance erhielt die Lufthutze auf dem Dach eine nach hinten reichende Finne, die für besseren Geradeauslauf sorgt. Am Heck wartet schließlich der riesige Heckflügel zusammen mit dem Diffusor darauf, aus dem Fahrtwind aerodynamischen Abtrieb zu machen.

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Obwohl der RB17 Außenspiegel, Scheibenwischer und einen Beifahrersitz zeigt, soll er erstmal nur für die Rennstreckennutzung gedacht sein. Ob es doch noch eine straßenzugelassene Version geben wird, bleibt abzuwarten. Innen setzt Red Bull voll und ganz auf bestmögliche Bedienung der Komponenten, lässt Touchscreens also konsequent weg. Das einzige Display ist zentral ins Lenkrad eingelassen. Als Antrieb setzen die Briten auf einen gemeinsam mit Cosworth entwickelten V10-Saugmotor mit 4,5 Litern Hubraum und einem roten Drehzahlbereich ab 15.000 U/min. Dieser leistet allein bereits rund 1.000 PS. Hinzu kommt ein Elektromotor mit weiteren 200 PS. Ein sequenzielles Sechsgang-Getriebe sorgt für die Kraftübertragung in Richtung hydraulisch aktiviertem Hinterachs-Sperrdifferenzial und von dort auf die Hinterräder. Rückwärts fährt der RB17 rein elektrisch. Insgesamt sollen lediglich 50 Exemplare entstehen. Red Bull hat bis heute keine Preisinformationen öffentlich gemacht.

Bilder: Red Bull