In den 1980er Jahren war der Mercedes-Benz SEC eines der besten und luxuriösesten Automobile der Welt. Als Coupé zur S-Klasse kam der Zweitürer mit unterschiedlich großen V8-Triebwerken zu den Kunden. Auch heute noch erfreuen sich gut erhaltene Exemplare hoher Beliebtheit. Renntech aus den USA bietet nun einen Restomod mit deutlich mehr Leistung an – allerdings streng limitiert.
Die oberste Spitze der Fahnenstange markierte ab 1987 der 560 SEC, der ohne Katalysator 299 und mit Katalysator 279 PS leistete. Ein guter Teil davon verpuffte im Wandler der Viergang-Automatik. Wer damals noch mehr Leistung haben wollte, musste sich an Tuner wie AMG oder Brabus wenden. Angelehnt an damals übliche Umbauten mit verbreiterten Kotflügeln zeigt Renntech nun den Sledgehammer. Allerdings erhält dieses Fahrzeug zusätzlich auch ein deutliches Upgrade beim Antrieb. Unter der Motorhaube lauert ein 7,5 Liter großer V12-Saugmotor, der auf der Motorenbaureihe M120 von Mercedes-Benz basiert. Diese kennen Fans aus dem CLK GTR oder dem Pagani Zonda. Hier, im Sledgehammer, leistet das Triebwerk 660 PS und stemmt 881 Newtonmeter Drehmoment auf die Hinterräder. Welches Getriebe Verwendung finden soll, gab Renntech noch nicht bekannt – es besteht jedoch berechtigte Hoffnung auf eine manuelle Schalteinheit. Dafür soll eine Carbon-Keramik-Bremsanlage die Fuhre sicher wieder zum Stillstand bringen.

Neben den breiteren Kotflügeln gibt es auch im Windkanal entwickelte Spoilerlippen an Front und Heck. Die Karosseriefarbe und die Innenausstattung sollen mit dem jeweiligen Kunden gemeinsam erarbeitet werden. Insgesamt entstehen lediglich 12 Exemplare des Renntech Sledgehammer, wobei das erste Fahrzeug voraussichtlich im Dezember 2027 ausgeliefert wird.
Bilder: Renntech


