Als Projekt aus der Bottegafuoriserie entsteht bei Alfa Romeo das streng limitierte Sondermodell Luna Rossa auf Basis der Giulia Quadrifoglio. Der mit maritimen Details ausgerüstete Wagen debütierte jüngst auf dem Salon Brussels Motor Show. Kooperationspartner ist das America’s Cup-Team Luna Rossa. Lediglich zehn Exemplare der Sportlimousine gehen an ausgewählte VIP-Kunden in aller Welt.
Das Projekt Bottegafuoriserie ist eine gemeinschaftliche Initiative von Alfa Romeo und Maserati, bei der die Kernkompetenzen beider Marken in Sachen Design, Entwicklung und Fertigung kombiniert werden. Neben der Entwicklung exklusiver Sondermodelle soll das Projekt sich auch um Individualisierungen und die Restaurierung von Klassikern kümmern. Auch Aktivitäten im Motorsport sollen folgen. Ein erster Aufschlag in Sachen Sondermodell ist nun die Giulia Quadrifoglio Luna Rossa. Hierfür arbeitete man eng mit dem italienischen America’s Cup-Team Luna Rossa zusammen, das 2027 im Golf von Neapel die berühmte Segler-Trophäe erringen möchte. Für das Giulia-Sondermodell steuerte man Details für das Interieur bei. Derweil zeigt die Sportlimousine außen neue Anbauteile, die mit viel Motorsport-Knowhow entstanden sind.
Jedes der zehn Exemplare läuft als normale Giulia Quadrifoglio im Alfa-Werk Cassino südlich von Rom vom Band. Anschließend erfolgt von Hand der Umbau zum Sondermodell Luna Rossa. Die Bestandteile des neu entwickelten Aerodynamikpakets werden montiert. Dieses besteht aus hochwertigen Kohlefaser-Komponenten wie den seitlich an der Front verbauten Luftleitelementen, Seitenschwellern und einem zweigeteilten Heckflügel sowie Elementen am Unterboden. Beim Design des Heckflügels ließ man sich von der speziellen Tragflächenform des Bootes von Luna Rossa inspirieren. Während sie dort dabei helfen sollen, das Boot aus dem Wasser zu heben und damit den hydrodynamischen Widerstand abzusenken, sind sie beim Giulia Quadrifoglio um 180 Grad gedreht verbaut, um aerodynamischen Abtrieb zu erzeugen. Wenn die Limousine mit Höchstgeschwindigkeit 300 km/h unterwegs ist, erzeugen die beiden Elemente bis zu 140 Kilogramm Anpressdruck. Das ist rund fünfmal soviel wie bei der normalen Quadrifoglio. Unter der Haube bleibt es beim 520 PS starken V6-Turbotriebwerk.
Von außen zeigt sich der Giulia Quadrifoglio Luna Rossa in einer exklusiven mattgrauen Lackierung, die den Metalleffekt des Luna Rossa-Bootes imitieren soll. Einige Fahrzeuge erhalten zudem mattschwarze Akzente auf Motorhaube, Dach und Kofferraumklappe. Rote Streifen, rote ‚Luna Rossa‘-Schriftzüge und rote Bereiche an den 19 Zoll großen Leichtmetallrädern sorgen für Akzente. Innen setzt sich das maritime Grundthema durch spezifische Bezüge der Sparco-Sportsitze weiter fort. Material und Grafik erinnern nicht nur zufällig an die Rettungswesten der Luna Rossa-Crew. Die Dekorleiste am Armaturenbrett trägt zudem eine hauchdünne Folie, die aus einer Schicht des Segels besteht. Mitteltunnel und Sitzschalen zeigen das ‚Luna Rossa‘-Logo.
Alle zehn Exemplare dieses Sondermodells waren bereits vor der Premiere ausverkauft.
Bilder: Alfa Romeo














