Nachdem Brabus vor wenigen Monaten erst die Automobil gewordene Hommage an Firmengründer Bodo Buschmann in Form eines exklusiven Grand Tourer Coupés vorgestellt hat, folgte nun im Rahmen der Monterey Car Week auch eine offene Cabriolet-Variante. Experten überraschte dies nicht, da als Basisfahrzeug für den Brabus Bodo der Aston Martin Vanquish dient, den es ebenfalls geschlossen und offen zu kaufen gibt. Vom 1.000 PS starken, viersitzigen Cabriolet und dem Coupé entstehen zusammengenommen lediglich 77 Exemplare für VIP-Kunden in aller Welt.
Wie bereits beim Coupé werkelt auch beim Brabus Bodo Cabriolet der vom Basisfahrzeug übernommene V12-Biturbomotor unter der langen Motorhaube. Durch gezielte Tuningmaßnahmen bringen die Bottroper Ingenieure das Triebwerk auf volle 1.000 PS und kitzeln ein maximales Drehmoment in Höhe von 1.200 Newtonmetern aus den zwölf Brennräumen. Für die Achtgang-Automatik und das Sperrdifferenzial gibt es entsprechende Anpassungen, um mit der Mehrleistung klarzukommen. Die 5,06 Meter lange, 2,03 Meter breite und 1,30 Meter hohe Karosserie besteht komplett aus Kohlefaser und entsteht exklusiv für den Bodo. Mit dem Vanquish hat sie lediglich die Form von Windschutzscheibe, A-Säulen, Seitenscheiben und Stoffverdeck gemeinsam. Als Trockengewicht gibt Brabus 1.774 Kilogramm an.
Insgesamt 77 Brabus Bodo erinnern an das Gründungsjahr der Tuningfirma im Jahr 1977. Die Zahl findet sich zudem im Grundpreis wieder. Dieser beträgt 1.077.000 Euro. Als Autofan darf man gespannt sein, wie sich am Ende das Verhältnis zwischen Coupés und Cabriolets zeigen wird, wenn alle Fahrzeuge aufgebaut und ausgeliefert sind.
Bilder: Brabus








