Vor 50 Jahren begründete Bodo Buschmann einen Kfz-Betrieb im nordrhein-westfälischen Bottrop, der heute zu den größten Automobiltunern der Welt gehört. Die Rede ist natürlich von Brabus. Unter der Leitung seines Sohnes Constantin wird ihm nun ein automobiles Denkmal gesetzt. 77 Exemplare des Brabus Bodo mit 1.000 PS rollen im Laufe der nächsten Monate aus Bottrop heraus zu Autosammlern in aller Welt. Das 2+2-Sitzer-Supercar entsteht in Handarbeit mit technischen Bauteilen aus dem Hause Mercedes-AMG.
‚One-Second-Wow‘ – dieser Leitspruch fasst seit der Firmenübernahme von Constantin Buschmann nach dem plötzlichen Tod seines Vaters Bodo die besonderen Projekte im Hause Brabus eindrucksvoll zusammen. Im Ruhrpott würde man vermutlich schlicht ‚Boah Ey!‘ ausrufen, aber das dürfte sich vergleichsweise schlecht in alle Welt übertragen lassen. Bereits unter Firmengründer Bodo Buschmann gab es zahlreiche entsprechende Fahrzeuge, die diesem Leitspruch gerecht geworden wären – hätte es ihn damals schon gegeben. Er selbst sprach immer wieder über die Idee eines eigenen Supersportwagens – doch dazu kam es zu seinen Lebzeiten nicht mehr. Mit dem Brabus Bodo gelingt nun ein komplett in Eigenregie entwickeltes Fahrzeug mit 2+2-Sitzkonfiguration und mehr als ausreichender Leistung. Unter der langen Motorhaube steckt ein 5,2 Liter großer V12-Biturbomotor, der es mühelos auf 1.000 PS (735 kW) und 1.200 Newtonmeter Drehmoment bringt. Brabus gibt glatte drei Sekunden für den Spurt auf 100 und 23,6 Sekunden für die Beschleunigung auf Tempo 300 an. Bei 360 km/h greift die Elektronik mit Rücksicht auf die Reifen limitierend ein. Diese entstanden zusammen mit Technologiepartner Continental, gehören zum Typ SportContact 7 Force und sind 21 Zoll groß.
Als Hommage an das Gründungsjahr 1977 ist der Brabus Bodo auf 77 Exemplare limitiert. Innen bietet das Coupé ein perfektes Luxusambiente mit Leder, Alcantara, Carbon und Aluminium. Jeder Kunde kann sein Fahrzeug individuell gestalten, wodurch es hoffentlich auch zu farbenfroheren Versionen als dem Präsentationsauto in reinem Schwarz kommen wird. Zum Grundpreis des Fahrzeugs machte Brabus keine Angaben.
Bilder: Brabus












