Der Lola T70 gehört zu den legendären Rennsport-Prototypen der 1960er Jahre. Viele Privatfahrer und -teams nutzten das britische Fahrzeug für Rennen in aller Welt. Nun legt der wiederbelebte Hersteller eine Continuation-Serie auf, die es wahlweise als T70S für die Rennstrecke oder als T70S GT mit Straßenzulassung gibt. Insgesamt sollen lediglich 16 Exemplare entstehen.
Lola gehörte über viele Jahrzehnte hinweg zu den bekanntesten Herstellern von Rennfahrzeugen weltweit. Nach ein paar Misserfolgen und schwierigen finanziellen Situationen ging die Firma 2012 offiziell Konkurs, wurde jedoch 2022 von einigen Enthusiasten wiederbelebt. Nun erfolgt mit der Continuation-Serie des T70 auch die Neubelebung eines Klassikers. Während die Kunststoffkarosserie und der drunter liegende Gitterrohrrahmen soweit wie möglich den originalen Bauplänen entsprechen, kommt hinter dem Fahrer ein aktuelles Triebwerk zum Einsatz. Dieses stammt von Chevrolet, hat 6,2 Liter Hubraum auf acht Brennräume verteilt und leistet in der straßentauglichen GT-Variante bereits 500 PS. Genug, um den Sportwagen in 2,9 Sekunden aus dem Stand auf 60 mph (96 km/h) zu beschleunigen. In der Rennvariante stehen sogar 530 PS parat, diesmal jedoch aus einem 5-Liter-V8-Motor von Chevrolet. Hier spricht das Lola-Datenblatt von 2,5 Sekunden für den Sprint auf 60 mph.
Während die straßenzugelassene GT-Version mit Klimaanlage und speziell für den Straßenverkehr abgestimmtem Getriebe zu den Kunden rollt, erhält der T70S ein passendes Transaxle-Getriebe, doppelte Dreiecksquerlenker und alle nötigen Einbauten, um einen FIA-Wagenpass für historische Rennklassen zu erhalten. Zu den Preisen der beiden Varianten machte Lola keine Angaben.
Bilder: Lola Cars











