1971 arbeitete Škoda an einem neuen PKW-Projekt, das auch in der DDR in den Autowerken in Zwickau und Eisenach produziert werden sollte. Als 1100 lief das Projekt intern unter dem Kürzel 760 ID. Für das Design wandte man sich erneut an Giorgetto Giugiaro in Italien. Der von ihm gestaltete vierte Prototyp dieser Baureihe hat die Jahrzehnte überstanden und steht heute im Škoda Museum in Mladá Boleslav.
Diese blau lackierte Limousine kam 1973 bei Škoda in der Tschechoslowakei an und ging direkt in den Fahrversuch. Wie bei vielen anderen Autoprojekten dieser Ära gab es jedoch auch für den Typ 760 relativ bald keine weiteren Gelder und keine Chance auf eine Serienfertigung. Politische Bedenkenträger sahen bessere Chancen darin, die bestehenden Modellreihen noch länger zu produzieren – speziell die ostdeutschen ‚Erfolgsmodelle‘ Trabant und Wartburg.
Bilder: Škoda








