Ferrari HC25

Im Rahmen der Ferrari Racing Days auf dem Circuit of the Americas in Texas, USA, wurde kürzlich ein neues Einzelstück von Ferrari vorgestellt. Der HC25 basiert auf dem F8 Spider, also dem letzten V8-Modell ohne Hybridantrieb. Optisch erhielt es jedoch bereits die aktuelle Formensprache. Für die Gestaltung zeichnet die hauseigene Designabteilung unter der Leitung von Flavio Manzoni verantwortlich.

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Wie bei anderen Sportwagenherstellern gibt es auch bei Ferrari umfangreiche Möglichkeiten, sein Neufahrzeug zu individualisieren. Dieses Programm hört auf den Namen Tailor Made und ist in drei Kategorien unterteilt. Sogenannte Atelier-Fahrzeuge verfügen über besondere Farben – häufig aus der reichhaltigen Markengeschichte – und interessante Optionen für das Interieur. Darüber rangieren die Tailor Made-Autos, bei denen die Kunden neben der klassischen Außen- und Innenfarbe auch Details wie legendäre Renn-Liveries, exklusive Streifen-Designs und eigenständige Innenraumfarben bestimmen können. Als dritten Step gibt es für langjährige VIP-Kunden das Special Projects Programm. Hierzu wird man eigens vom Werk eingeladen, wenn man durch eine entsprechende Ferrari-Sammlung als würdig befunden wurde. Gemeinsam mit den Ingenieuren und Designern kann man dann in Maranello ein individuelles Unikat erstellen, das nur technisch auf einem Serienfahrzeug basiert.

So verhält es sich auch beim neu vorgestellten Ferrari HC25, der als Basis den längst nicht mehr produzierten F8 Spider nutzt. Damit werden zwei Dinge deutlich: erstens die durchaus immense Dauer von der ersten Zeichnung und der Bestellung des One-Offs bis zur Auslieferung und zweitens, dass hier der wohl allerletzte Ferrari mit V8-Motor, aber ohne Hybridisierung aus Maranello heraus rollte. Die Karosserie mit einem Design von Flavio Manzoni erinnert eher an die aktuelle Ferrari-Modellpalette als an das gewählte Basisfahrzeug. Einzig die Windschutzscheibe wurde aus Homologationsgründen unverändert übernommen.

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Klare Kanten und Flächen prägen die Außenansicht de HC25. Ein besonderes Detail sind die Leichtmetallräder mit einer optischen Zweiteilung durch einen leicht versetzten innern Kranz. Diese Zweiteilung findet man in anderer Form auch an der Karosserie durch diagonal vom Motorraum zu den Türen verlaufende schwarze Bereiche, die bis zu den Schwellern hinab reichen. Innen zeigt er sich hingegen im bekannten Design des F8. Die Carbon-Sportsitze zeigen eine Polsterung in schwarzem Leder an den Außenbereichen sowie grauem und schwarzem Stoff mit gelben Akzenten auf den Mittelbahnen.

Am 720 PS starken Antriebsstrang und dem Achtgang-Doppelkupplungsgetriebe verändert sich nichts. Zum Kaufpreis des Einzelstücks machte Ferrari wie gewohnt keine Angaben.

Bilder: Ferrari