Obwohl das Gelände eigentlich seit Jahren dem Abriss geweiht ist, fand auch in diesem Jahr das traditionelle Porsche-Treffen am 1. Mai wieder auf der Trabrennbahn in Dinslaken statt. Bei bestem Frühsommerwetter rollten zahlreiche Fahrzeuge heran, die bei Fans der Marke kaum Wünsche offen ließen. Die Bandbreite reichte vom Diesel-Schlepper bis zum Rennfahrzeug und vom frühen 356 bis hin zu den neuesten Sondermodellen. Auch das im Rahmenprogramm stattfindende Treffen der 991 Speedster und 992 S/T fand großen Anklang.
Durch das feine Sonnenlicht traten vor allem die zahlreichen Farbtöne besonders gut zur Geltung. Im Vergleich zu den Vorjahren schien es fast so, als ob mehr Sonderfarben aus den Programmen „Farbe nach Wunsch“ und „Farbe nach Wunsch plus“ ihren Weg zu diesem Porsche-Treffen gefunden hätten. Auch ältere Fahrzeuge wie der 911 der Baureihe 993 erschienen in außergewöhnlichen Farbschattierungen. Besondere Freude hatten Fans bei der Sichtung eines 904 Carrera GTS oder diverser neuer 911 GT3 RS in allen Farben des Regenbogens.
Ein ungewöhnlicher Anblick war ein VW Golf I, der von vielen Besuchern umringt wurde. Der Grund ist einfach: es handelte sich um einen von nur zwei bei Artz in Hannover umgebauten Porsche 928, die mit viel Liebe zum Detail Karosserieteile eines Golf I angepasst bekamen, wobei der 928 deutlich breiter und kürzer als der Golf ausfiel. Dank Sonnenschein und zahlreichen Teilnehmern gab es allerorts Benzingespräche und gute Laune.
Nachdem in den zurückliegenden Jahren bereits mehrfach ein Treffen des 911 Speedster der Generation 991 in Dinslaken stattgefunden hatte, gab es diesmal bereits zum zweiten Mal auch ein Treffen des limitierten 911 S/T der Generation 992. Dabei fiel wie bereits beim Speedster auf, dass viele Kunden hier einen tiefen Griff in die Kiste der Sonderoptionen bis hin zu Umfängen aus der Sonderwunsch-Abteilung der Porsche Exclusive Manufaktur gewagt haben. Individuelle Unikate rollten aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden heran, wobei das Porsche Zentrum Gelderland sogar eigens einen im Martini-Design folierten Autotransporter nach Dinslaken schickte. Den Preis der weitesten Anreise erhielt hingegen eine Truppe aus Saudi-Arabien, die mit einem 718 Spyder RS, einem 911 Speedster und zwei 911 S/T zum Porsche-Treffen kam.
Bilder: Matthias Kierse







































































