Ravage Tarmac Master

Basierend auf der Alpine A110 bietet das französische Unternehmen Ravage nun den Tarmac Master als Gegenangebot zur werksseitigen A110 R Ultime an. Hierfür kommen die eigens entwickelten Breitbau-Komponenten im Gruppe-4-Stil zum Einsatz. Auf diese Weise wirkt das Ergebnis eher wie eine Hommage an die legendären Alpine-Rallyeautos, als wie ein moderner Supersportwagen.

  • Ravage Alpine A110 Ultime Tarmac Master
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Ravage bietet bereits seit einigen Jahren Umbauten der A110 an, die sich besonders an Fans des klassischen Designs des Vorbilds aus den 1970er Jahren wenden. Speziell der Gruppe-4-Breitbaukit inklusive breiterer Spur vorn und hinten ist hierbei durchaus hilfreich – und sorgt zudem für bessere Fahrstabilität. Im Vergleich zur normalen A110 wächst die Spur vorn um 50 und hinten sogar um 90 Millimeter in die Breite. Den Vierzylinder-Turbomotor schickt Ravage zu Oreca, um ihn komplett nach GT4-Standards neu aufbauen zu lassen. Dank geschmiedeter Kolben und Pleuel, eines neuen Turboladers und höherer Kompression stehen mit normalem Tankstellenkraftstoff 320 PS bereit. Mit 102-Oktan-Rennbenzin steigt die Leistung sogar auf über 340 PS. Zugleich bleibt das Leergewicht unterhalb von 1.100 Kilogramm, wodurch der Ravage Tarmac Master mit der Alpine A110 R Ultime auf Augenhöhe unterwegs ist. Für die Kraftübertragung ist das Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe inklusive Sperrdifferenzial aus der Ultime an Bord. Dazu gibt es ein komplett einstellbares Öhlins-Fahrwerk mit TTX-Dämpfern und strafferen Stabilisatoren. Die Bremsanlage stammt von AP Racing.

Ravage Alpine A110 Ultime Tarmac Master

Die Designänderungen der Ravage Tarmac Master im Vergleich zum Alpine A110 entstehen im eigenen Haus. Bisher war dort vor allem Ravage-Gründer und -Chef Benoit Tallec für derartige Entwicklungen zuständig. Kürzlich verstärkte man die Abteilung jedoch durch Antonino Lo Re, der zuvor bei Aston Martin am Supersportwagen Valkyrie leitend mitwirkte. Insgesamt entstehen maximal zehn Exemplare des Ravage Tarmac Master, wofür Alpine eigens Rohkarosserien herstellt. Der Grundpreis von 295.000 € liegt tatsächlich noch über dem der A110 R Ultime.

Bilder: Ravage