Rolls-Royce ist für besonders leise fahrende Luxusautos bekannt. Spätestens mit der Einführung des vollelektrischen Spectre wird man diesem Anspruch voll und ganz gerecht. Einige Kunden traten offenbar in den zurückliegenden Monaten an den britischen Hersteller mit dem Wunsch nach einem neuen offenen Modell heran. Dies resultiert nun im Project Nightingale, einem vollelektrischen offenen Zweisitzer der höchsten Luxusstufe. Hinzu kommt als dritter Punkt die weitgehende gestalterische Freiheit durch den individuellen Coachbuild-Ansatz.
Tatsächlich können interessierte Kunden gemeinsam mit Rolls-Royce individuelle Lösungen für ihr Fahrzeug entwickeln und damit individuelle Unikate erstellen lassen. Vom Project Nightingale sind insgesamt 100 Exemplare weltweit geplant. Die klassischen Proportionen mit Designdetails aus der Art Déco-Ära bleiben dabei weitestgehend unverändert – es sei denn, der jeweilige Kunde hat andere Ideen, die sich im Rahmen der Zulassungsverordnungen umsetzen lassen. Das Präsentationsfahrzeug bringt es mit einer Außenlänge von 5,76 Metern beinahe auf die Ausmaße des Phantom.
Aufgrund des vollelektrischen Antriebs braucht man keine riesigen Lufteinlässe an der Frontpartie. Dennoch setzt Rolls-Royce mit dem bekannten Phanteon-Kühlergrill auf ein wichtiges gestalterisches Erkennungsmerkmal. Zu den technischen Daten des Elektroantriebes gibt es noch keine weitergehenden Angaben. Diese sollen im Laufe der weiteren Fahrzeugentwicklung bekannt gemacht werden. Erste Auslieferungen an Kunden sollen ab 2028 erfolgen.
Bilder: Rolls-Royce















