Ende der 1960er Jahre begann bei Škoda das Projekt 900/1100, intern Typ 740 genannt. Ziel war ein kompaktes Modell mit Frontmotor und Vorderradantrieb. Tatsächlich sollte es zwei unterschiedliche Karosserien mit unterschiedlicher Größe und anderer Motorisierung geben. Ein Prototyp hat die Jahrzehnte überdauert und steht nun im Škoda Museum in Mladá Boleslav.
Optisch erinnert dieser von Josef Čech gestaltete fünftürige Prototyp eher an ein japanisches Auto aus den 1970er Jahren als an einen Škoda. Zudem wirkt die Dachpartie ein wenig zu hoch, besonders aus der Heckansicht. Nachdem bereits diverse Entwicklungsarbeiten inklusive erster Testfahrten in den Jahren 1971 und 1972 absolviert worden waren, kam das Projekt 740 schließlich aus politischen Gründen zum Stopp. Offenbar wollte die kommunistische Führung kein neues Kompaktfahrzeug auf den Straßen sehen.
Bilder: Škoda






