Spyker C8 Preliator XXV

Volle zehn Jahre nach der Weltpremiere des C8 Preliator auf dem Autosalon in Genf präsentierte Spyker im Rahmen der Monterey Car Week nun die Serienversion C8 Preliator XXV. Die römische Zahl nimmt es bereits vorweg: es sollen lediglich 25 Exemplare entstehen. Das in den USA gezeigte Auto trägt die Chassisnummer 270 und wird von einem 800 PS starken V8-Biturbomotor angetrieben. Passend zum gegenwärtigen Trend ist der Antriebsstrang mit einem manuellen Sechsgang-Getriebe ausgestattet.

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Als der C8 Preliator vor einem Jahrzehnt in Genf debütierte, sollte er noch ein Triebwerk aus dem Hause Koenigsegg erhalten. Als kurz darauf der Ukraine-Krieg anfing und diverse Maßnahmen der EU gegen Russland in Kraft traten, fiel für Spyker der Hauptgeldgeber hinter dem Projekt weg. Hinter den Kulissen blieb ein kleines Team rund um Firmenchef Victor Muller, der die kleine Sportwagenmarke Anfang des Jahrtausends wiederbelebt hatte, stets am Ball und entwickelte den C8 Preliator fleißig weiter. Insgesamt reicht die Markenhistorie bis ins Jahr 1880 zurück, als die Gebrüder Hendrik Jan und Jacobus Spijker eine Firma zum Bau von exklusiven Kutschen gründeten. Bereits 18 Jahre später fertigten sie ihr erstes eigenes Auto, 1903 schließlich den weltweit ersten Sechszylindermotor sowie den ersten Allradantrieb und 1907 nahm ein Spyker an der Rallye von Paris nach Peking teil. Man erreichte auf dieser rund 15.000 Kilometer langen Tour den zweiten Platz insgesamt und steuerte dabei eine heute alltägliche Kleinigkeit zum Motorsport bei: Das Sponsoring. Der Rennwagen trug unübersehbare Werbung für die Luxusmodemarke Louis Vuitton. Einige Jahre später verschwand Spyker trotzdem von der Bühne. Ab 2000 sorgten von Hand gefertigte Modelle wie der C8 Spyder, der C8 Laviolette, der C8 LM85 und der C8 Aileron sowie einige Konzeptstudien dafür, dass man den Namen wieder vor Augen hatte. Auf dem Aileron basierte schließlich der Preliator, der nun endlich in Kleinserie geht. Und auch wenn das neu vorgestellte Auto in Monterey die Chassisnummer 270 trägt, sind seit dem Jahrtausendwechsel erst 255 Exemplare aller Baureihen vom Band gelaufen.

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Im Preliator XXV steckt ein vier Liter großer V8-Biturbomotor mit 800 PS und einem maximalen Drehmoment in Höhe von 1.000 Newtonmetern. Der rote Drehzahlbereich endet laut Datenblatt erst bei 8.000 U/min. Dank der von Hand gefertigten Aluminiumkarosserie und konsequentem Leichtbau beim Chassis und allen weiteren Komponenten beträgt das fahrfähige Leergewicht lediglich 1.525 Kilogramm. Das ermöglicht in Kombination mit dem manuellen Sechsgang-Getriebe eine Beschleunigungszeit von nur 2,7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 sowie eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 350 km/h. Neben dem klassischen Getriebe setzt Spyker auch auf analoge Rundinstrumente im Cockpit anstelle der sonst heutzutage üblichen Digitalanzeigen. Lediglich 25 Exemplare des C8 Preliator XXV sollen entstehen – jedes ganz auf die Wünsche des jeweiligen Kunden angepasst.

Bilder: Spyker Cars