Lange wurde es vermutet, nun ist es Realität: Aston Martin bringt den Supersportwagen Valhalla auch als offenen zweisitzigen Spider auf den Markt. Optisch und technisch bleibt er dem Konzept des geschlossenen Coupés treu. Das heißt, dass auch hier ein Plug-in-Hybrid-Antrieb bestehend aus einem Biturbo-V8 und drei E-Motoren für 1.079 PS und 1.100 Newtonmeter Drehmoment sorgt. Während das Coupé auf 999 Exemplare limitiert ist, findet sich im Pressetext des Spider keine Limitierung. Erste Auslieferungen erfolgen allerdings auch erst im dritten Quartal 2027.
Das Design des Valhalla Spider wirkt auf den ersten Blick so, als ob Aston Martin lediglich das Dach entfernt und gegen ein herausnehmbares Hardtop getauscht hätte. Tatsächlich floss deutlich mehr Arbeit in dieses Projekt. So wurde die aktive Aerodynamik an das Offenfahren angepasst, damit auch mit verbautem Dach immer noch mehr als 600 Kilogramm Anpressdruck bei Höchstgeschwindigkeit entstehen. Der Dachschnorchel sitzt 35 Millimeter tiefer als beim Coupé. Oben an der Windschutzscheibenkante sitzt ein in drei Einstellungen verstelbarer Winddeflektor. Auch die Kalibrierung des ESP erhielt Anpassungen an die offene Karosserie. Alternativ zum Hardtop gibt es ein Stoffverdeck, mit dem die Höchstgeschwindigkeit jedoch auf 200 km/h limitiert wird. Offen oder mit dem Carbon-Dach sind elektronisch limitierte 350 km/h möglich. Im Stand kann zudem ein Regenschutz montiert werden, der das Interieur vor Nässe schützt.
Im Vergleich zum Valhalla Coupé erhält der Spider serienmäßig neu entwickelte Touring-Sitze. Alternativ können Kunden natürlich auch die Carbon-Schalensitze ohne Aufpreis ordern. Drum herum gibt es viel Carbon, Aluminium und farbig abgesetzte Akzentbereiche. Die Voll-Lederausstattung ist ein-, zwei- oder dreifarbig lieferbar und lässt sich zudem mit farbigen Kontrastnähten kombinieren. Auch für den runden Fahrmodus-Schalter auf dem Mitteltunnel stehen unterschiedliche Farbgebungen zur Auswahl. Nach der Weltpremiere beim Concours am Wynn in Las Vegas am kommenden Wochenende müssen sich Interessenten noch ein ganzes Jahr gedulden, bevor erste Exemplare zu den Aston Martin-Händlern rollen.
Bilder: Aston Martin












