In den Hedley Studios in Bichester, Großbritannien, entstehen automobile Klassiker zu neuem Leben. Allerdings handelt es sich dabei nicht um frisch restaurierte Oldtimer, sondern um neu gebaute Fahrzeuge – im leicht verkleinerten Maßstab. Das Angebot richtet sich dabei sowohl an Kinder als auch an junggebliebene Erwachsene. Das neueste Fahrzeug entspringt einer frisch begründeten Kooperation mit Porsche und bildet den legendären 550 Spyder nach.
Passend zum aktuell von Porsche gefeierten Jubiläum – 75 Jahre Porsche Motorsport – bietet der von Hedley Studios nachgebildete 550 Spyder einen guten Blick auf den ersten reinrassigen Rennsportwagen aus Zuffenhausen. Hierfür entsteht in Handarbeit ein Gitterrohrrahmen aus Stahl, über den anschließend die liebevoll und detailverliebt verkleinerten Karosserieteile aus Carbon gelegt werden. Am Ende ist der neu aufgelegte Nachbau 2,9 Meter lang und 1,2 Meter breit, entspricht also rund 80 Prozent der Abmessungen des Originals. Die Sitze im Inneren bieten zwei Kindern oder einem Erwachsenen Platz. Auf Wunsch sind jedoch auch Versionen mit abgedecktem Beifahrersitz lieferbar. In der Basisversion leistet der vollelektrische 48-Volt-Antrieb 8 kW. Optional gibt es das RS-Paket mit 16 kW, wodurch die Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h ansteigt. Natürlich verfügt der 550 Spyder J auch über eine gute Bremsanlage und eine funktionierende Beleuchtung. Eine Straßenzulassung erhalten die Miniaturen indes nicht. Für die Karosserie stehen neben den Basislackierungen in silber, weiß, schwarz, blau, gelb, grün oder rot auch völlig individuelle Gestaltungsmöglichkeiten über das Bespoke-Programm von Hedley zur Verfügung. Dieses orientiert sich am aktuell verfügbaren Lackprogramm der Paint-to-Sample-Lackierungen von Porsche. Das Interieur ist in vier unterschiedlichen Lederfarben, Racetex oder Pepita-Stoff erhältlich.
Insgesamt werden nur 250 Exemplare des Porsche 550 Spyder J by Hedley Studios gefertigt. Zum Preis machten weder Porsche, noch Hedley Studios genaue Angaben. Da die kleine britische Firma jedoch auch für den Bugatti Baby II verantwortlich zeichnet, darf man von einer fünfstelligen Summe ausgehen.
Bilder: Porsche, Hedley Studios












