Basierend auf dem jüngst aus der Produktion entfallenen BMW Z4 präsentiert Bovensiepen sein drittes neues Modell, den Spider. Dieser offene Zweisitzer ist auf 99 Exemplare limitiert, erstarkt auf 435 PS und erhält einige optische Modifikationen durch den bekannten Autodesigner Frank Stephenson. Interessenten können ihr Fahrzeug natürlich farblich umfangreich individualisieren. Neben dem ebenfalls auf dem Z4 aufbauenden Boldmen Roadster dürfte der Bovensiepen schnell zum Sammlerstück avancieren.
Frank Stephenson ist in der Autoszene gut bekannt, wirkte er doch an Fahrzeugen wie dem Ford Escort RS Cosworth mit dem prägnanten Doppelheckspoiler, dem New Mini, dem ersten BMW X5, dem Maserati MC12 oder dem McLaren P1 mit. Seit 2017 führt er ein eigenes Designstudio und arbeitet Aufträge aus der Industrie ab. Bovensiepen ließ durch ihn bereits den 05 GT gestalten. Beim Spider auf Basis des BMW Z4 M40i setzte er gezielte, aber gut sichtbare Modifikationen an, die das Fahrzeug sportlicher und moderner wirken lassen. Beispiele sind der in hochglanzschwarz ausgeführte Frontspoiler, größere Radhausentlüftungen in den vorderen Kotflügeln, ein in die Heckklappe integrierter Entenbürzelspoiler sowie ein ebenfalls schwarz abgesetzter Diffusor in der Heckschürze. Ergänzend montiert Bovensiepen 20 Zoll große Schmiederäder.
Aus dem Sechszylinder-Biturbomotor, bei BMW intern als B58 bekannt, kitzeln die Ingenieure aus Buchloe im Allgäu 435 PS und 580 Newtonmeter Drehmoment heraus. Damit spurtet der Spider in 4,2 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Ein optionales Performance-Paket erhöht die elektronisch limitierte Höchstgeschwindigkeit auf 295 km/h. Ansonsten bleibt es bei den von BMW bekannten 250 km/h. Lack und Leder können farblich individuell an die Wünsche des jeweiligen Kunden angepasst werden. Allerdings liegt der Grundpreis von 115.500 Euro auf Augenhöhe mit einem BMW M4 Cabriolet. Erste Auslieferungen sollen im ersten Quartal 2027 erfolgen.
Bilder: Bovensiepen








