Hispano Suiza Carmen Sagrera

Hispano Suiza entwickelt den Supersportwagen Carmen konstant weiter. Im Carmen Sagrera sorgt eine neue Software dafür, dass in Echtzeit tausende Datenpunkte ausgewertet und in das Fahrverhalten, die Batterieansteuerung und den Komfort einfließen können. Gleichzeitig gibt die Echtzeitauswertung dem Fahrer Einblicke in sein Fahrkönnen und erhält direkt Verbesserungsvorschläge, um effizienter unterwegs zu sein. Die Karosserie erhält derweil neue Anbauteile, um die Aerodynamik zu verbessern.

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Der Sagrera ist bereits die dritte Variante der Carmen-Modellfamilie, mit der Hispano Suiza das 120-jährige Firmenbestehen feierte. Das vollelektrische Hypercar wurde seit der Weltpremiere auf dem Automobilsalon in Genf 2017 jedoch nur in sehr begrenzter Stückzahl weltweit verkauft. Auch mit der neuen Steuerungssoftware bleibt es bei 1.115 PS und einem maximalen Drehmoment in Höhe von 1.160 Newtonmetern. Unter idealen Bedingungen geht es damit in 2,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Die neue Software soll den Fahrer weiterhin dabei unterstützen, diese Leistungsdaten bestmöglich nutzen zu können, ohne ihn aus der Gleichung zu entfernen. Trotz konstanter Überwachung der mehr als 100 im Auto verbauten Sensoren leitet das System nur im absoluten Notfall Gegenmaßnahmen ein.

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Hispano Suiza nennt das neue Software-System ‚Hispano Suiza Driver Dynamics‘ (HSDD) und integriert neben der Traktionskontrolle, der Drehmomentverteilung und der Stabilitätskontrolle auch das regenerative Bremsverhalten, die Fahrmodis sowie weitere Sensoren, die Aufschluss über den Fahrzeugzustand und die umliegende Umgebung in Echtzeit liefern. des Weiteren umfasst das System die Grip-Enhancement-Traktionskontrolle und die elektronische Drehmomentstabilisierung, die bei Bedarf negatives Drehmoment an die Hinterräder leitet, um die Fahrzeugbalance zu verbessern. Aus Lenkungsposition, Lenkgeschwindigkeit, Gaspedalstellung, Geschwindigkeit an den Rädern, Bremspedaldruck, Bewegungen des Chassis, Beschleunigungswerten über alle drei Achsen, Temperaturen, Batterieladezustand sowie dem jeweils aktuellen Elektriksystemzustand – also rund 200 Millionen Eingaben pro Sekunde – bildet das Software-System direkt die bestmöglichen Einstellungen für das Fahrzeug ab. Kalibriert wurde es bei ausgiebigen Testfahrten auf öffentlichen Straßen und Rennstrecken sowie im Simulator. Bei der Feinabstimmung hilft dem Team unter anderem der ehemalige Formel-1-Fahrer Luis Pérez-Sala.

Bilder: Hispano Suiza