Sie halten den Lamborghini Huracán Sterrato und den Porsche 911 Dakar bereits für übertrieben? Dann ist das neueste Fahrzeug der italienischen Kleinserienmanufaktur Rezvani garantiert nichts für Sie. Basierend auf dem Lamborghini Huracán entwickelte man hier eine nochmals radikalere Ausführung eines Supersportwagens mit Offroad-Fähigkeiten und nannte das Ergebnis passenderweise Dune. Mad Max hätte übrigens auch gepasst.
Die Idee, einen Sportwagen ins Gelände zu bringen, ist nicht ganz neu. Immer wieder gab es Designhäuser und Hersteller, die entsprechende Konzeptfahrzeuge präsentierten. Porsche und Lamborghini brachten diese Variante schließlich in die Großserie, wobei der 911 Dakar mit 2.500 Stück und der Huracán Sterrato mit 1.499 Exemplaren immer noch vergleichsweise selten blieben. Dass Rezvani nun eine weitere Offroad-Version auf Basis des Lamborghini aufbaut, erhöht diese Zahl kaum. Es sollen lediglich sieben Fahrzeuge nach Kundenwünschen veredelt werden. Von der optischen Basis bleibt dabei weniger übrig, als beim Sterrato zuvor. Dies liegt vor allem daran, dass der Dune eine nochmals deutlich erhöhte Bodenfreiheit, größere Räder und damit mehr Gelände-Fähigkeiten erhält. Zum Vergleich: Der Sterrato stand gegenüber dem normalen Huracán um 4,3 Zentimeter höher über dem Asphalt. Der Dune legt hier nochmal 11,4 Zentimeter oben drauf. Bei den Rädern handelt es sich um 31 Zoll große Felgen mit Offroad-Bereifung.
Auch der Antrieb des Lamborghini Huracán erhält von Rezvani eine Überarbeitung. Hierfür taten sich die Italiener mit VF Engineering zusammen. Das 5,2 Liter große V10-Triebwerk erhält eine Kompressoraufladung und damit eine Leistungssteigerung auf rund 800 PS. Wie bereits angedeutet soll es lediglich sieben Exemplare des Dune geben. Wer lieber einen Offroad-Sportwagen ab Werk hätte, kann hingegen auf die Sterrato-Variante des neuen Lamborghini Temerario warten.
Bilder: Rezvani Motors

















